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Die Ereignisse subjektiv geordnet in meiner Chronologie 2003

Blackout in der Stromversorgung der ballungsgebiete

Der Elektroschock rückt näher

Stromausfälle Italien: Stromausfall: Ursache Wetterunbilden im italienischen Importnetz aus Frankreich und dann Dominoeffekt bis in die Fußspitze des Stiefels.
Es ist die Nacht vom Samstoag zum SDonntag: da sich die Italiener auf ihre Stromimporte verlassen: startet die eigene Stromerzeugung nicht - allerdings sind auch die Auswirkungen weniger schwerwiegend. In Rom hat die U-Bahn ihre eigene Notstromversorgung. In Bozen fällt der strom für eine Stunde aus. Es fehlten momentan 6.000 MW aus dem französischen Netzversorger.

In Genf fiel der Strom von 03:30 bis 04:47 Uhr aus, durch den Ausfall einer 18-kV-Leitung: null problemo. Also ganz so ungestört war die U-Bahn in Rom nicht, wegen einer Party-Nacht waren viele Römer unterwegs und sodann in der U-Bahn eingeschlossen. Es fehlten durch die unterbundenen Stromimporte in Höhe von 6400 MW. Wegen des Absinkens der Netzfrequenz in Italien haben sich die Kopplungsstellen an den Stromgrenzen ausgeschalten: aus Frankreich, aus der Schweiz, aus Österreich und sogar aus Slovenien.

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Stromausfall in USA und Kanada, angeblich wegen Kraftwerksüberlastung (2. Update)

Heise-Meldung vom 14.08.2003 23:24

In einigen Gebieten an der Ostküste der USA, unter anderem in New York und Detroit, und in Kanada, wo vor allem Ottawa und Toronto betroffen waren, fiel am späten Donnerstagabend deutscher Zeit (Donnerstagnachmittag New Yorker Zeit) der Strom weiträumig aus. Der Stromausfall kam ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als in den USA und Kanada der Berufsverkehr zum Ende des Arbeitstags einsetzte. Viele Menschen blieben in Fahrstühlen und U-Bahnen stecken; auch der Flugverkehr war teilweise wegen Beeinträchtigung der Flugsicherungssysteme und Befürchtungen über terroristische Anschläge lahmgelegt.
Erste Spekulationen, eventuelle terroristische Aktionen hätten zu dem Ausfall geführt, wurden von US-Behörden schnell dementiert. Auch Befürchtungen, es könne sich auch um Auswirkungen des Wurms W32.Blaster oder einer seiner Abkömmlinge handeln, die die Rechner der Stromversorger befallen hätten, bestätigten sich nicht.

Über die Ursache des großflächigen Stromausfalls gibt es bislang nur Spekulationen: Der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, erklärte gegenüber US-Medien, Hauptursache des Ausfalls sei wahrscheinlich eine Überlastung des Mohawk-Kraftwerks an den Niagara-Fällen, die aus "natürlichen Ursachen" und nicht durch Fremdeinwirkung geschehen sein soll. Das Büro des Kanadischen Premierministers Jean Chretien brachte dagegen nach US-Medienberichten einen Stromausfall in einem Kernkraftwerk in Pennsylvania ins Spiel, der den weiträumigen Einbruch der Stromversorgung verursacht haben soll.

Der Schneeballeffekt, dass Probleme eines Kraftwerks sich innerhalb des Netzes potenzieren, sollte nach früheren großflächigen Stromausfällen, zuletzt 1977 in New York, eigentlich nicht mehr auftreten. Niagara Mohawk, eine Tochter des Stromversorger National Grid USA, liefert alleine für 1,5 Millionen Kunden in New York den Strom und Gas für rund 540.000 Menschen.

Nach Aussagen der New Yorker Behörden führten die Probleme im Mohawk-Netz unter anderem dazu, dass sich die Einrichtungen des Stromversorgers Con Edison automatisch abschalteten -- eine der Ursachen für Rauchentwicklung in einem der New Yorker Kraftwerke, die nicht durch Feuer verursacht worden sei, wie New Yorker Offizielle versicherten.

Gegen 18 Uhr Ortszeit ist die Stromversorgung in einzelnen Bezirken von New York wieder angelaufen; die Energieversorger rechneten jedoch damit, dass es bis in die Morgenstunden dauern könnte, bis auch die Außenbezirke wieder normal versorgt würden. (jk/c't)

Noch zwei Nachsätze: einige Tage später trifft es das Große Britannien mit einer Strom-Crash ...
Am 23.09.2003 ist "black-out" in Dänemark und Südschweden (gemeint ist wirklich der Südenvon Schweden bis Stockholm hinauf. (nach 7 Stunden ist der Schaden behoben; Ursache sollen 3 Atomkraftwerke sein - die wegen starkem Wind...

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einige Ausführungen vom 29.09.2003 zum Thema

Die Häufung von Strom-Groß-Ausfällen im Spätsommer 2003 Anlass zu vielefältigen Spekulationen. Terrorangriffe per Internet oder durch Viren auf die Computer des netzmanagements??

Italien (28.09.2003)
In der Schweiz wurde offensichtlich eine Höchstspannungsleitung gestört, mit der nachfolgenden Störung mehrerer Kuppelleitungen nach Italien hinein. Es fehlten 6.400 MW Lastdeckung, die innerhalb Italiens nicht aufgefangen werden konnten. 16% des Energiebedarfs deckt Italien durch Importe, der nächste Stromimporteur Spanien folgt erst mit 3%. Italien hatte sich auf Atomstromeingestellt, nach Tschernobyl aber alle kernkraftwerke außer betrieb genommen. Neubauten scheiterten regional wegen Umweltschutz — CO2-Ausstoß. Das sonnereiche Italien (seit Goethe bekannt!) hat weniger Solaranlagen als Deutschland. Laut Gesetz müssen 50% desd Stroms privat erzeugt werden, aber die Privaten bauen nix Neues...

Skandinavien (23.09.2003)
Ausfälle in großen Kraftwerksblöcken und nachfolgend in Leitungen führten zum Blackout in Dänemark und Südschweden. Fehler in der Überlandleitung von Südschweden nach Dänemark. Kein Sabotage-/ Terroranschlag. 15:00 Uhr gingen die Lichter in Kopenhagen wieder an. Noch vor Einbruch er Dunkelheit war die Stromversorgung wieder gesichert.

Groß-London (06.09.2003)
Wegen Instandhaltung waren 2 von 4 leitungen in den Londoner Süden außer Betrieb. De dritte Leitung war wegen Störungen außer betrieb genommen und die vierte Leitung, die normalerweise ausreichte hatte die falsche Schutzeinrichtung: peng.

Nordamerika (August 2003)
Die offiziellen Stellen sagen auch nach 6 Wochen noch nichts. Aber wohl in der Nähe von Cleveland war einige Ereignisse aufeinander getroffen. Störungsbedingte Kraftwerksabschaltung, ein Kraftwerk wegen Instandhaltung abgeschalten, dann gab es einige Leitungsabschaltungen und wegen Üebrlastungen den Dominoeffekt der kaskadigen Abschaltungen.

UND deutschland??
Fast von er italienischen Abschaltung bedroht durch das Zuviel an 6.400 MW innerhalb weniger Sekunden für das nicht-Italien-Europa
ABER
Verbrauch durch Zuschaltung von Pumpspeicherwerken erhöht.
Kraftwerkserzeugung kurzfristig abschalten.
Das netzmanagement in Deutschlandf ist fern vom Internet organisiert (dadurch gegen Terrorangriffe gesichert-?). Aber es werden Überlegungen zu Angriffs-Abwehrmöglichkeiten durchdacht. Problem ist aber das zwischenden einzelnen Stromnetzen die Kopplung über eine konstante Netzfrequenz geregelt ist. Das RGW-Netz hatte sowaas nicht.

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