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LINK-Site, die wegen des Urheberrechtes nur für meinen persönlichen/ privaten Gebrauch bestimmt ist.

  meine Link-Sammlung nach Themen  

  statt zu zitieren, ist es besser einen LINK zu setzen  

RFID-Technik

aber andererseits

(radio frequency identification)

∧   RFID-Technik wird den Handel verändern.

 Logistikkontrolle - Diebstahlschutz 
Jeder Gegenstand erhält einen Chip und wird einmalig. Durch Lesegeräte kann der Transport, der Bestand, sachgemäße Lagerung, Vollständigkeit automatisiert überprüft werden.
Inventuren gehen schneller. Gestohlene Ware kann leichter aufgefunden werden. Gift im Elektromüll ist zu identifizieren. Falsch einsortierte Ware wird gefunden. Bücher in Bibliotheken lassen sich besser verwalten. Vermisste Koffer im Flughafen lassen sich besser finden. Illegale Medikamente lassen sich aussortieren. Der Handel kann seinen "workflow" rationalisieren.
 kostensparend, zeitsparend, arbeitsparend 

∨   Der "gläserne Konsument" ist möglich!


Datenschützer befürchten den Missbrauch. 

Der Gesetzgeber hat zu dieser Technik noch nichts bestimmt.
RFID-Chips im Auto, im Schulbuch, in Kleidung, in Schuhsohlen, an Brillen, an Taschen …
Der Käufer kann verfolgt werden. WENN Lesegeräte in Verkehrsampeln, Fußböden, Türrahmen, Wänden installiert sind.
Geldscheine, Fahrkarten, Ausweise, Kreditkarten, Eintrittskarten (zur Fußball-WM 2006 in Deutschland schon Realität -?-) können der Samllung von personenbezogenen Daten dienen und in die unterschiedlichsten Datenbanken eingespielt werden.
Datenschutzgesetze fassen dies nicht, das Grundgesetz deckt solches Vorgehen nicht. Es entstehen Personenprofile an denen Regierungen, Behörden, Geheimdienste Interesse finden könnten.
RFID-Chips an Schlüsseln oder Zutrittskarten können Bewegungsbilder gebenm, Lesegeräte lassen sich üebrall anbauen. Raucher können überwacht werden wie lange und wie oft und beim Einkauf in der Betriebskantine auch welche Sorte sie rauchen; oder wer oft Alkoholisches kauft.
 Der gläserne Bürger/ Mensch 

‍   Die Technik

RFID: Transponder, smart labels, smart tags und derzweite Teil ist das Lesegerät: im Scanner, im Tor, im mobilen Gerät.
passive Datenträger von bis zu 0,5 mm² enthalten eine einmalige Information (Nummer), die durch Funk von einem Lesegerät aktiviert wird.

Im Einsatz sind aber auch aktive Tags, die an das Lesegerät senden.

technische Schwierigkeiten im Jahre 2004

Aufspüren der Chips
Etiketten udn Aufkleber entfernen und gegen das Licht halten
flache dunkelgraue Linien, metallische Linien die in einer Verdickung enden, der Antenne des Chips.
Sind die RFID-Chips in Schuhsohlen, Kleidernähten, Verpackungen muss die Ware zerstört werden.

Wer?

und die Liste wird zunehmend länger, was nichts über "böse" Absichten sagen sollte …

BDSG (Bundesdatenschutzgesetz)
Speichern und Verarbeiten von Daten nur mit Einwilligung des Betroffenen
§6c, Abs 3: Kommunikationsvorgänge, die auf dem Medium eine Datenverarbeitung auslösen, müssen für den Betroffenen deutlich erkennbar sein."

∀   Realität

Gewinnverbesserung durch Rationalisierung in der Lagerhaltung und an der Kasse.
Zweitnutzen: personalisiertes Kaufverhalten von Kunden und Kundinnen wird ermittelt (selbstverständlich unpersönlich!).

∶!   Forderungen

das Bundesdatenschutzgesetz, die Landesdatenschutzgesetze in Deutschland verbieten die personalisierte Sammlung von Daten in Datenbanken, wenn es üebr defineirte zwecke hinaus geht. (-??-) Eine Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ist in Auftrag. Europäische datenschützer wollen Grundsätze für die RFID-Technik erarbeiten

Implantierbare RFID-Chips breiten sich aus

[]
http://www.heise.de/newsticker/meldung/53789

Chips mit einer eindeutigen Identifikatonsnummer dürfen in den USA auch Menschen eingesetzt werden -- möglicherweise der Beginn einer weitreichenden Entwicklung.

Die RFID-Technologien
NFHFUHFMikrowelle
Frequenz125 … 134 MHz13,56 MHz868 oder 915 MHz2,45 oder 5,8 GHz
Leseabstand< 1,2 m< 1,2 m< 4 m< 15 m (bis zu 1km)
Lesegeschwindigkeitlangsamje nach ISOschnellsehr schnell (aktiv)
Feuchtigket*/*störtstört
Ausrichtung*/**/*?richtungsabhängig
ISO11784/11785 1422314443; 15693; 1800014443; 15693; 1800018000
BautypenGlasröhrchen, Plastik-Tags, Chipkarten, Smart LabelSmart Label, TransponderSmart Label, Transpondergroße Transponder

Stören können mechanische und chemische Einflüsse. Starke magnetische Felder zerstören. Störsender können die Wirksamkeit aufheben. Wasser, Metall, ferrite können die Frequenz verschieben. Alufolie und Metallstreifen schirmen RFID elektromagnetisch ab. Gegenmaßnahmen sind möglich - aber beim Design wurden Störmöglichketien bislang kaum beachtet.
Das sind die Bedrohungen für die Anwender und Betreiber derRFID-Systeme.

Bedrohung für die "Datenobjekte": aus den Datenbeständen lassen sich Bewegungsprofile erstellen; auch wenn die Daten anonymisiert oder pseudonymisiert wurden. Vom Datenschutz gefordert wird: datensparsamkeit, Transparenz im Design-Prozess und bei der Markteinführung.

Der kontaktlosen RFID-Technik gehört die Zukunft

Die europäische Zentralbank will RFID-Chips auf Banknoten herausgeben zur Sicherung gegen Fälschungen. Pfizer will seine VIAGRA-Packungen sichern. Zur Fußball-WM 2006 sollen RFID die Eintrittskarten sichern. Diebstahlschutz in Kleidungsstücken. Wegfahrsperren für Auto in den Schlüsseln.

Das Potential der RFID ist riesig. Irgendwann sind alle Güter markiert und vernetzt. Aber die Umstellung vom Bar-Code zum RFID-Chip dauert ihre Zeit.

DENN

Es gibt RFID im Nieder- und im Hochfrequenzbereich: die sind schon im Einsatz.
Im UHF- und Mikrowellenbereich sind die Entwicklungen noch im Gange: hier ist die Reichweite treibend.
Nachteilig: es gibt keine Standards international: Amerika: UHF bei 915 MHz - wie die Handys (?)
Europa nutzt868 MHz. Und Japan, Korea und China wollen drei verschiedene Frrequenzen.

Und wer weltweit agiert - wie die DEUTSCHE POST -   sehr kompliziert.  

UND der Preis: unter einem Euro-Cent müssen sie schon kosten, um die Ware nicht unnötig zu verteuern. Der Verbraucher will nicht noch die Sicherheit der Händler bezahlen.

Seit dem 02-11-2004 testet Metro RFID-Logistik, mit Gilette, Procter & Gambler, Oetker: mit UHF-Chips: vorerst die Paletten: ab Juli 2005 dann auch Kartons. Der schwund sei um 18% … 11% gesunken. (wie das?) Warenverfügbarkeit stieg um 9% … 14%, die Lohnkosten im Lager sinken um 11% (Wer nichts verdient - kann nichts kaufen!) - Information tut not, Transparenz muss sein. Zum anderen ist die Erfassung durch technische Einrichtungen nach den Testergebnissen sicherer als bei manueller Eingabe. Klar wenn ich am Bildschirm ablese, um die Daten in den nächsten Rechner einzugeben: ist der human-resource-faktor die Unsicherheit. Der subjektive Faktor: "Irren ist menschlich - nicht irren ist un-menschlich."
Die Technikvarianten sind erheblich: Golfsburg will eine aktive UHF-Technik nutzen, dabei senden die RFIDan die Lesegeräte, um den WLAN auszuweichen.

Standards: nun wer an WalMart oder Woolworth liefern will muss deren Technik einsetzen... so ist das in der freien Marktwirtschaft.

Die amerikanische FDA (Food and Drug Administration will bis 2007 bei den Herstellern alle Medikamente ver'rfid'en. da muss sich die europäische Pharmaindutrie anschließen, sonst ist der Markt weg.

→   Quellen

  1. Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  3. Bundesbeauftragten für den Datenschutz
  4. Virtuelles Datenschutzbüro

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[heise.de]: (28.11.04)
Bürgerrechtler: RFID-Reisepässe für US-Bürger ohne Datenschutz
Die American Civil Liberties Union wirft der US-Regierung vor, bei der Entwicklung der neuen biometrischen RFID-Pässe alle Bedenken von Sicherheitsexperten ignoriert zu haben.

Elektronikkomponenten aus Kunststoff lassen sich kostengünstig fertigen: Polymere auf Polyester drucken

Nicht erst mit den RFIDs wurde die Elektronik aus Polymeren interessant.
Sie lässt sich drucken auf normalen Offsetmaschinen. RFID-Tags auf Polymerbasis und organische Displays (OLED) die die Chips auf siliziumbasis ersetzen.   Anfänge sind gemacht (2004)Der erste Transistor per Massendruck ist realisiert. Organische Feldeffekt-Transistoren mit 40 … 120 µm Gate-Länge und 15-V-Versorgungsspannung.

Keine direkte Konkurrenz zum Siliziumchip; aber eine Ergänzung. Organisch: niedrigere Schaltgeschwindigkeit, unzureichende Schaltschwellen und hohe Versorgungsspannung. Mithin gedruckte Elektronik bei niedrigerer Komplexizität (1000 Transistoren pro Chip).
  Da meine ich:  wenn die Handys immer komplexer werden und unbenutzte Funktionen bekommen — nur weil die Chips so groß sind, dass noch Spiele und Telefonbücher für 1000 Teilnehmer drauf komemn. Da besteht schon bedarf an einfachen Chips!
Vorteile der gedruckten Organic-Chips: mechanisch robust, flexibel, extrem flach. Silizimchips: für komplexe Systzemanwendungen, hohe Schaltdichten, hohe Fertigungsausbeute.



Massenproduktion im Planungshorizont: 2011 … 2015. Als treibendes Element der Entwicklung: RFID! Und so kann ein Polymer-Chip aufgebaut sein:


*

Schau nach bei: heise - 11.12.2004 15:12

[04-01-13] Metro plant groß angelegten RFID-Einsatz
Der deutsche Handelskonzern Metro Group will mit Funketiketten die Lieferkette so weit wie möglich automatisieren -- vom Hersteller bis zur Ladenkasse.

[04-01-14] Studie: RFID-Umsätze ziehen rasant an Während die Marktforscher von In-Stat in den USA den Handelskonzern Wal-Mart als treibende Kraft für den Siegeszug von RFID ansehen, werden auch Zweifel laut.

Die Entwicklung der RFID-Produktion: Die Chip-Drucker - Integrierte Schaltungen aus Kunststoffweltweit schnellste Schaltung aus organischem Polymer

RFID für den Biometrie-Reisepass (??). [17.01.2005 19:50]: Scharfe Kritik an der geplanten Einführung neuer Pässe und Ausweise: Herstellung des passes: 300 € - Preis für den Bürger: 130 € statt bisher: 26 €.

09.02.05
Frankfurter Flughafen: RFID für Wartungsarbeiten. Gepäckstück-Lokalisierung: in der Euphorie, nix geplant.
In der Brittan-Grundschule (Cal./US) kontrolliert ein Sensor an der Klassenzimemrtür, ob alle Schüler (und wer) anwesend sind.

RFID in den EURO-Banknoten

Größe dieser Chips: 0,4 x 0,4 x 0,06 mm

London: 11.02.05
Auf den Geldscheinen ehe sie im Einzelhandel sind; solche Scheine lassen sich berührungslos zählen und auswerten: Überwachung von Geldwäschern wird unauffälliger.
DENN
es lässt sich (unbemerkt) zählen was jeder in der Brieftasche mitführt. MERKE: die persönliche Freiheit wird größer man muss keine Angaben mehr machen, der Zoll weiß es auch so.

RFID ist robuster als Metallstreifen: die RFID sollen von Hitachi kommen: MERKE die Globalisierung ist nicht aufzuhalten. Informationen im Geldschein: Seriennummer, Druckerei, Nominalwert können verschlüsselt werden.
Die Note teilt mit ob Sie gefälscht oder echt ist. MERKE dies ist kein Hindernis für Fälscher: nur eine Frage der Zeit. Aber die banknote gibt Auskunft, wann sie letztens überprüft wurde. Dazu braucht man eine Datenbank die laut Datenschutzgesetz aber nicht existieren dürfte - ach so sind ja keine personenbezogenen Daten: AHA.

Die daten sammelt die EZB (Europäische Zentralbank): logisch viele Anfragen: es existieren viele Scheine der gleichen Banknote. Denn den Mikrochip in den Schein kein Problem, nur eben die richtige Nummer finden.
Die andere Variante: benutzt schon in ungarischen Reisepässen: Mikrofaden (Micro Wire) zu deren Egenschaften ein spezielles Lesegerät gehört. (Firma Berotronika Mainz). Mit Glas ummantelt, und so chemisch resistent, ergibt die Legierung aus 5 geeigneten Metallen durch gezielte Abkühlung eine eineindeutig zugeordnete elektromagnetische Charakteristik. Damit läßt sich Papier auf Ehheit kontrollieren. Hier ist das geheimnis der Herstellungsprozess, und dies alles eine Entwicklung aus der zerfallenen Sowjetunion.

Was die Welt so bewegt

VDE/ITG ruft RFID-Fokusprojekt ins Leben

[25.03.05 Heise:] Die Informationstechnische Gesellschaft (ITG) des VDE will die Kooperation von Industriepartnern und Forschungseinrichtungen rund um die Funketiketten fördern.

Umweltgefahr?

Noch ist es keine Massenware: das Silicium für den Chip kostet bereits 30 - 40 Euro-Cent: heißt es.

ABER WENN
es auf jeden Artikel kommt, weil es billiger wird: dann Blei, Kupfer, Silber: das sind giftige Schwermetalle.

[05 Heise:]

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