|  Home |  Beruf |  Computer |  Referenz |  Farbmetrik |  Umwelt |  QM-Leistung |  Programmieren |  CallCenter | 

  meine Link-Sammlung nach Themen  

  statt zu zitieren, ist es besser einen LINK zu setzen  
Werbungsmaßnahmen

Anzeigenschaltung, Messeauftritte, Einträge in Firmenverzeichnissen, Mailingaktionen, funktionierender Außendienst UND die eigene Präsenz im Internet.
UND der Kunde muss die Homepage des Unternehmens auch finden. Dann erst kann er sich über Angebot informieren, Preise vergleichen, und mit festem Kaufvorsatz das Unternehmen kontaktieren.
Vorher hat er aber nach Produkten oder Dienstleistung gesucht.

Vorrangig muss die Site gut erreichbar sein: LADE-Zeit kurz und schnell zur Information über Produkt/ Dienstleistung führen.

Suchmaschinen

Der Erfolg wird schon beim Design der Website gelegt, denn nur etwa die zwanzig ersten Ergebnisse der Internet-Recherche werden angeklickt. Dieses Ziel ist schwierig zu erreichen, denn die Suchmaschinen verwenden verschieden Prinzipien., die auch unterschiedliche Konzepte der Sites erfordern.

Texte schreiben für Besucher und Suchmaschinen

Usability: Benutzerfreundlichkeit !!
Design für die Suchwerkzeuge.
(1) Titel wählen.
Seitenbeschreibung: die dann auch in der Suchmaschine steht.
Schlüsselwörter: die den Inhalt der Site, das Produkt charakterisieren.
Da manche Suchmaschine die Stelle bewerten: sollten die Schlüsselwörter oben stehen und häufig erscheinen. (Titel, keyword, Text).
Wiederholung in unterschiedlicher Schreibweise.
Die gute Platzierung ist nicht von DAuer: die Suchmaschinen bewerten immer wieder neu und ändern die Kriterien: Logfile verfolgen!

Logfile

Von woher kommen die Besucher.
Welche Schlüsselwörter lockten die User.
Natürlich kann man den Eintrag ion Suchmaschinen auch kaufen: Die Zahlenden stehen weiter oben.
Auch Anzeigen lassen sich schalten: keyword-Advertisement: der allgemeine Begriff ist teurer. >> Die Zielgruppe muss bekannt sein.

Für so gut wie jeden Text gilt, dass er zwei Funktionen erfüllen muss: Erstens, den Leser für sich einnehmen, das heißt, sein Interesse wecken. Zweitens muss er dieses Interesse aufrechterhalten. Dies sind zwei verschiedene Dinge, denn es ist nicht schwer, sich etwa eine Überschrift einfallen zu lassen, bei der jeder hinschaut. Doch je mehr die Überschrift verspricht, desto schwieriger wird es, dieses Versprechen auch einzuhalten.
Im Fall von Hypertext, also Texten, die im Internet veröffentlicht werden, kommt für den Autor meist eine weitere Erwägung hinzu: Wie gestaltet man Texte, die sich positiv auf die Position der Seiten in den Suchmaschinen auswirken, wiederum ohne zuviel zu versprechen? Gute und erfolgreiche Webseiten müssen eine Balance finden zwischen Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenfreundlichkeit.
Dies ist jedoch nicht so schwierig, wie es sich zunächst anhört, denn grundsätzlich gilt: Was für Nutzer gut ist, kann für Suchmaschinen nicht schlecht sein.

Der Anfang: Suchworte und Suchwort-Kombinationen


Wenn man eine Website erstellen möchte, die bei Besuchern und Suchmaschinen Erfolg hat, dann ist es dringend zu empfehlen, die Suchmaschinen-Strategie von Anfang an als wichtiges Element des Design-Prozesses anzusehen. Es ist schwierig bis unmöglich, eine bereits fertige Seite nachträglich Suchmaschinen-tauglich zu machen, wenn dies nicht von Anfang an bedacht wurde.
Zuallererst müssen Sie sich natürlich klar machen, welche Art von Website Sie anbieten möchten, was Sie sich davon versprechen und welchen Nutzen die Site Ihren Besuchern bieten soll (siehe Usability und Website-Qualität 1: Einführung). Wenn dies klar ist, erstellen Sie eine Liste von Worten und Wort-Kombinationen, unter denen Ihre Site gefunden werden soll. Nehmen Sie sich Zeit hierfür. Finden Sie zunächst so viele Worte und Kombinationen wie möglich. Sie werden sie nicht alle verwenden, aber nur auf diese Weise können Sie die besten ausfindig machen.

So finden Sie mehr Worte für Ihre Liste:

Schauen Sie sich die Worte einzeln an, die Sie bereits haben, und suchen Sie verwandte Begriffe und Formulierungen Fragen Sie Freunde und Bekannte, Kollegen, und am besten Kunden, welche Worte sie wohl für die Suche verwenden würden, wenn Sie eine Site wie Ihre suchen Geben Sie Ihre Worte in Suchmaschinen ein und durchsuchen Sie sich die als Suchergebnisse ausgegebenen Seiten nach Begriffen, die möglicherweise auch für Ihre Site passen

Popularität der Suchworte und Kombinationen

Wenn Sie eine umfassende Liste erstellt haben, müssen Sie ermitteln, nach welchen der Begriffe und Kombinationen überhaupt tatsächlich gesucht wird, und in welcher Häufigkeit. Pro Seite, die Sie optimieren wollen, sollten Sie mindestens zwei Wortkombinationen bestehend aus je mindestens zwei Wörtern festlegen. Die Optimierung auf einzelne Wörter ist in den meisten Fällen heutzutage nicht mehr realistisch - es sei denn, es handelt sich um längere zusammen gesetzte Hauptwörter, die nicht so häufig verwendet werden.
Um zuverlässig herauszufinden, welche Kombinationen am haufigsten verwendet werden, ist es am besten, einen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Einige Firmen werten kontinuierlich die bei den großen Suchdiensten durchgeführten Suchanfragen aus. Das führende Unternehmen auf diesem Gebiet ist Wordtracker. Ein besonderer Vorteil ist hier, dass nicht nur die Suchhäufigkeit des jeweiligen Begriffs ermittelt wird, sondern auch, wie viele andere Seiten ihn verwenden, also wie groß die Konkurrenz ist. Dies ist sinnvoll, denn ein nicht ganz so populärer Begriff kann mehr Besucher bringen, wenn dafür die Konkurrenz kleiner ist.
Wordtracker ist kostenpflichtig, aber das Geld allemal wert. Für kleine Budgets ist auch eine preisgünstige eintägige Nutzung des Dienstes möglich.
Kostenlose Datenbank-Abfragen sind demgegenüber von nur eingeschränktem Nutzen. Auf K. Schallhorns »Suchmaschinen-Site« etwa werden nach Eingabe eines Suchbegriffs nur die gängigsten Kombinationen ausgegeben, nach denen gesucht wird. Die Häufigkeit dieser Begriffe wird nur zahlenden Kunden verraten. Bei EffectiveTraffic.de können Sie kostenlos die relative Suchhäufigkeit von einzelnen Begriffen ermitteln, nicht aber von Kombinationen. Einen ählichen Service, der auch für Kombinationen funktioniert, bietet Suchmaschinentricks.de

Spezifität der Suchworte und Kombinationen

Nun haben Sie Ihre Liste möglicher Worte und Kombinationen auf diejenigen reduziert, nach denen auch in akzeptablem Maße gesucht wird. Die nächste Siebung sollte nach dem Kriterium der Spezifität stattfinden.
Nehmen wir an, Sie bieten Informationen über KFZ-Versicherungen an und erscheinen bei dem Suchbegriff "Versicherungen" auf der ersten Ergebnisseite. An dieser Stelle stoßen auch solche Nutzer auf den Link zu Ihrer Website, die sich über Lebens-, Haftpflicht- und Krankenversicherungen informieren oder solche abschließen wollen. Der Löwenanteil der Suchmaschinen-Benutzer interessiert sich also gar nicht für Ihre Website. In einem solchen Fall nützt die hohe Position Ihnen nichts.
Entscheiden Sie sich also im Zweifelsfall für die spezifischeren Begriffe und Kombinationen. Bei diesen wird ein größerer Anteil der Nutzer tatsächlich das Gesuchte bei Ihnen finden.

Attraktive Texte schreiben

Dies ist natürlich ein sehr weites Feld. Zahlreiche Publikationen befassen sich mit der Frage, wie man attraktive Texte verfasst, seien es Texte allgemein oder Texte im Internet. Daher kann ein Beitrag wie dieser das Thema nur verkürzt behandeln. Eine sehr gute Ressource zum Weiterlesen ist die Aufsatzsammlung zum Thema Texte bei Kommdesign.de.

Einige Grundregeln für attraktive Texte lassen sich aber formulieren:

Korrektheit: Es ist natürlich nur das absolute Minimum, wird aber gerade im Web so oft vernachlässigt, dass man es nicht oft genug betonen kann: Verwenden Sie korrektes Deutsch. Hierbei helfen Rechschreibprüfungs-Programme, die aber nicht hinreichend sind. Wenn Sie unsicher sind, haben Sie bestimmt jemanden im Bekanntenkreis, der Ihre Texte Korrektur lesen kann. Ihre Besucher werden es Ihnen danken.

Verständlichkeit: Auch dies gilt im Internet besonders, weil die nächste Seite nur einen Klick entfernt ist: Fragen Sie sich, ob Ihr Text nicht nur für Sie selbst verständlich ist, sondern auch für einen unvorbereiteten Leser. Vermeiden Sie verschachtelte Sätze und Fachbegriffe, wenn möglich.

Knappheit: Fassen Sie sich kurz. Natürlich sind lange Texte nicht grundsätzlich schlecht. Vielmehr kommt es darauf an, dass Texte nicht länger als nötig sind; dass sie nicht schwafeln. Dies gilt für jede Art von Text, aber im Internet besonders. Internet-Nutzer sind noch ungeduldiger als andere Leser.

Abwechslung: Vermeiden Sie Monotonie. Variieren Sie die Struktur und Länge der Sätze und die gewählten Ausdrücke. Machen Sie Absätze, um das Schriftbild aufzulockern und Orientierung über die Sinneinheiten des Textes zu ermöglichen. Vermeiden Sie verbreitete Phrasen, die wie lackiert klingen, aber nichts aussagen. Sie können Ihre Besucher nicht einlullen, Sie müssen sie interessieren.

Anschaulichkeit: Konkrete Begriffe sind besser als abstrakte: »Uhren und Schmuck« anstatt »Zeitmesser und Preziosen«. Verben sind besser als Hauptwörter: »Hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen« anstatt »Hier gibt es die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme«. Aktiv ist besser als Passiv: »Auf Wunsch erhalten Sie die Ware auch als Geschenk verpackt« anstatt »Auf Wunsch kann die Ware auch als Geschenk verpackt werden«.

Schreiben als Dienst am Leser

Im Grunde genommen sind solche Stilregeln immer nur Folgerungen aus der einen goldenen Regel, für die Leser und nicht für den eigenen Stolz zu schreiben.
Haben Sie immer vor Augen, welchen Nutzen Ihre Seiten - und so auch die Texte - für Ihre Besucher haben sollen, und lassen Sie Ihre Besucher das so bald wie möglich wissen! Ersetzen Sie beispielsweise die Rubrik »Firmenprofil« durch ein »Lernen Sie uns kennen«, die Rubrik »Dienstleistungen« durch »Was wir für Sie tun können« und die »Anfahrtsskizze« durch »So finden Sie uns«.
Diese Versionen sagen grob dasselbe aus, aber sie stellen klar den Nutzen für den Besucher in den Vordergrund. Ideal ist es, wenn solche Änderungen nicht nur eine kosmetische Operation darstellen, sondern wenn Sie das ganze Projekt Ihrer Website von dieser Seite her angehen.

Erstellung der Seite

Mit diesen Richtlinien im Hinterkopf formulieren Sie nun Texte, die Ihre Suchwort-Kombinationen enthalten. Pro Seite empfiehlt sich die Optimierung auf nicht mehr als zwei bis drei Kombinationen. Eine davon sollte klar Priorität haben. Diese sollte im Seitentitel vorkommen, in der Überschrift und möglichst in den ersten zwei bis drei Zeilen des Textes. Ein ungefährer Richtwert sind drei Verwendungen der Wortkombination pro 250 Wörter.
Weitere Tipps finden Sie in unseren Beiträgen zum Thema Suchmaschinen-Strategie, besonders in Wo platziert man Keywords? Doch immer wichtiger wird für die Suchmaschinen die Qualität der Seite selbst, die anhand ihrer Beliebtheit gemessen wird. Wenn eine Website nutzerfreundlich ist und eine reale Nachfrage befriedigt, dann brauchen auf technischer Ebene nur die Grundlagen beachtet zu werden, und eine langfristig solide Position ist ihr sicher.



Wer sich an Geschäftskunden wendet: Eintrag in B2B-Verzeichnisse. Für Bezahl-Suchmaschinen gilt es deren Relevanz und deren Reichweite zu bewerten. Daten gibt es von der Informationsgesellschaft zur Feststellung und Verbreitung der Werbeträger (IVW).

Shopping-Suchmaschine erreicht Break-Even: Kelkoo

Kelkoo Deutschland hat nach eigenen Angaben bereits nach nur fünf Monaten im Juni 2003 den Break-Even erreicht. Seit dem offiziellen Start im Februar nutzen mehr als 1 Million Verbraucher monatlich die Suchmaschine für Shops im Internet. Die Website bietet dem User ein umfassendes Angebot von Produkten und Services und hat derzeit etwa 175 Händler gelistet.

Von April bis Juni konnten mehr als 3 Millionen User zu Internet-Shops geleitet werden. Damit generierte das Angebot im zweiten Quartal 2003 einen vermittelten Umsatz von ca. 6-8 Millionen Euro bei den Internet-Händlern.

Jörg Malang äußerte sich zufrieden: "Kelkoo hat es geschafft, in nur fünf Monaten in Deutschland den Break-Even zu erreichen. Dies ist ein Beweis für das überzeugende Geschäftsmodell und die Akzeptanz des Produktes bei den Verbrauchern. Kelkoo hat damit gezeigt, einer der großen eCommerce Marktplätze in Deutschland zu sein."

Die Übernahmen gehen weiter: Yahoo schluckt Overture

News von webmasterplan 07.08.2003 17:08

Der Konkurrenzkampf unter den weltweit führenden Suchmaschinen spitzt sich weiter zu. Wie kürzlich bekannt wurde, soll bis zum Jahresende die Übernahme des Pay-Per-Click-Anbieters Overture durch Yahoo abgewickelt werden, wodurch Yahoo eine stärkere Positionierung als Google-Konkurrent erreicht. Microsofts MSN arbeitet derweil an einer eigenen Suchmaschine, inklusive Pay-Per-Click-Angebot. Damit streiten sich künftig drei Kandidaten um die Pole-Position.

Duell der Suchindex-Protze

Heise-Meldung vom 29.08.2003 11:20

Es weht ein kälterer Wind durch die Suchmaschinen-Branche nach der Übernahme von Overture durch Yahoo. Die beiden verbliebenen globalen Player im Suchmaschinen-Business sowie im lukrativen Markt bezahlter Suchergebnisse, Yahoo/Overture/AlltheWeb/AltaVista auf der einen und Google auf der anderen Seite, rangeln um die Marktführerschaft.

So verkündete Overture vergangene Woche, die Tochter AlltheWeb verfüge mit 3,2 Milliarden im Index verzeichneten Seiten über den größten Index aller Volltextsuchmaschinen. Das konnte -- wie bereits im vergangenen Jahr -- Google nicht auf sich sitzen lassen: Der Suchgigant zog nach und verkündet jetzt, mehr als 3,3 Milliarden Ergebnisse im Index stehen zu haben.

Dabei benutzt Google offensichtlich auch einen neuen, ergänzenden Index. Laut Google soll diese experimentelle Funktion bei schwierigen Fragen zusätzliche Ergebnisse liefern. Gary Price von ResourceShelf hat zum Beispiel die Abfrage "invade iraq" "student opinion" gefunden, bei der die letzten drei Ergebnisse als "Supplemental" gekennzeichnet sind. Welche Sites im zusätzlichen Index verzeichnet sind und was es ansonsten mit dem Zusatzindex auf sich hat, lässt Google ansonsten im Dunklen. (jo/c't)

Portal für deutschsprachige E-Books

Heise-Meldung vom 30.08.2003 15:27

Wer sich ein E-Book für PC, Notebook oder PDA kaufen möchte, muss erst mal eines finden. Legales deutschsprachiges Lesematerial ist dünn gesät und nicht jeder kennt die zum Teil gut versteckten Online-Shops. Mit dem Deutschen eBook-Portal soll die Suche ein Ende haben. Betreiber Kreutzfeldt Electronic Publishing kooperiert mit den wichtigsten E-Book-Verkäufern und stellt deren Inhalte auf dem eBook-Portal vor. Ein Klick auf das Titelbild eines Buches führt direkt zum Shop.

Zur Zeit sind die E-Books von Amazon.de, bol.de, buch.de, ciando, dibi.de, franklin.com, Mobipocket und pdassi ebook unter dem Deutschen eBook-Portal versammelt, wobei das Franklin-Angebot fast nur Englischsprachiges enthält. Neben der Suche im virtuellen Gesamtkatalog bietet das Portal dem Leser 12 Themengebiete mit ausgewählten E-Books an von Belletristik bis Wörterbüchern. Die FAQ-Seite erleichtert den Weg zum elektronischen Buch und zum Download der je nach Gerät benötigten Reader-Software.

Die Suchfunktion gibt sich leider wählerisch, denn mit einigen Mozilla- und Internet-Explorer-Versionen bleibt entweder der Seiteninhalt leer oder man erhält eine Aufforderung zum Login. Mit Opera zum Beispiel klappte die Suche aber problemlos.

Yahoo will Google wieder den Rang ablaufen

Meldung   vom 06.01.2004 09:49

Früher einmal war Yahoo bei Suchanfragen im Internet erste Wahl. Ein Rang, den Konkurrent Google ihm längst abgelaufen hat. Das soll sich nun wieder ändern -- zumindest, wenn es nach Yahoo geht. Der Anbieter hat deshalb der effizienten Google-Suchtechnik, die das Unternehmen seit 2000 selbst nutzt, den Kampf angesagt. Der Vertrag zur Verwendung der Google-Suche ist unterdessen abgelaufen und wird nicht wieder erneuert, meldet das Wall Street Journal.

Yahoo hat sich Ende 2002 bei der Übernahme von Inktomi auch wieder eigene Suchtechnik-Kompetenz eingekauft. In der Branche wird zudem vermutet, dass Google eine Reihe von Kunden für die eigene Suchtechnik verlieren wird, sobald der erwartete Börsengang vollzogen wird.

Yahoo will über die eigene Suchmaschine hinaus die Websuche personalisieren. Weiter plant der Anbieter eine Ausweitung der "Paid Inclusion". Dieser bezahlte Dienst für teilnehmende Online-Shops soll gewährleisten, dass die Suchergebnisse von Nutzern immer auf das aktuelle Angebot des Shops verweisen. Die Kompetenz für das Verknüpfen der Suche mit bezahlten Links hatte sich Yahoo bei der Übernahme von Overture im vergangenen Sommer gesichert.

Inktomi verdrängt Google bei Web.de

Meldung   vom 08.01.2004 17:17

Das Portal Web.de betreibt selbst nur einen Web-Katalog; die Internet-Volltextsuche steuert ein Partner bei. Bisher war das Google, ab sofort setzt der Karlsruher Dienstleister auf Inktomi, Tochter des Google-Konkurrenten Yahoo. Yahoo hatte vor kurzem erst gemeldet, ebenfalls auf Googles Suchtechnik verzichten zu wollen. Bei von Werbekunden bezahlten Internet-Verweisen arbeitet Web.de weiter mit Google zusammen; für die Vermarktung von Werbung hatte Web.de erst im Dezember 2003 mit Google einen Zweijahresvertrag geschlossen.

Der Grund für den Wechsel zu Inktomi seien nicht Qualitätsprobleme mit den Google-Treffern, wie die Tageszeitung die Welt berichtet hatte; auch finanzielle Gründe seien nicht ausschlaggebend gewesen. Vielmehr war der Vertrag mit Google ohnehin ausgelaufen, wie Unternehmenssprecher Andreas Horst gegenüber heise online erläuterte. Inktomi habe in jüngster Zeit einen hohen Qualitätssprung gemacht. Außerdem wolle man flexibel bleiben.

Mit Gehirnschmalz gegen Suchmaschinen-Spam

Meldung   vom 17.06.2004 12:40

Am heutigen Donnerstag ist die Suchmaschine Seekport für die breite Öffentlichkeit an den Start gegangen. Der Suchdienst des gleichnamigen Betreibers will gleich mit einer Reihe von Alleinstellungsmerkmalen punkten. So greift er nach eigenen Angaben auf den größten deutschen Index zurück -- nach den Aussagen eines Firmensprechers hat der Dienst eine dreistellige Millionenzahl von Seiten indexiert.

Vor allem aber setzt man bei der Gewichtung von Seiten nicht nur wie beim Primus Google auf Technik, sondern auch auf menschliches Know-how. Ein derzeit siebenköpfiges Index-Team bewertet Sites und verbannt Spam aus dem Index. Auch Sites mit Dialern eliminiert das Team aus dem Index, wenn es sie für Abzocke hält. Die Blacklist enthält bereits eine fünfstellige Zahl von Domains.

Bei Google noch in Erprobung, ist bei Seekport die thematische Suche bereits in die Startseite integriert. Damit kann der Benutzer die Ergebnisse auf eines aus acht Themenfeldern eingrenzen -- von "Autos und Motorrad" bis "Wirtschaft und Finanzen". Bei jedem Treffer versucht Seekport anzugeben, zu welchen Kategorien es am besten passt.

Geld verdienen will Seekport mit B2B-Suchdiensten. Bereits heute liefert der Dienst Resultate an den Pay-for-Performace-Dienstleister E.Spotting. Außerdem will das Unternehmen ins europäische Ausland wachsen; in Frankreich und England sollen die ersten Dependancen entstehen.

Meldung   vom

Meldung   vom

Meldung   vom

Meldung   vom


  nach oben